Die PraxisApp „Meine pädiatrische Praxis“: In 5 Schritten erfolgreich einführen
Die PraxisApp „Meine pädiatrische Praxis“ ist ein bewährtes digitales Werkzeug für pädiatrische Praxen. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie die PraxisApp strukturiert einführen, im Team verankern und so die Digitalisierung Ihrer Patientenkommunikation erfolgreich umsetzen.
Die gemeinsam mit der Service GmbH des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen (BVKJ) entwickelte PraxisApp „Meine pädiatrische Praxis“ unterstützt die Kommunikation zwischen Praxis und Familien.1 Sie wird bereits von mehr als 2.700 Praxen bzw. etwa 50 % aller Praxen genutzt und ermöglicht unter anderem automatisierte Erinnerungen an Termine, Vorsorgeuntersuchungen und fällige, von der STIKO empfohlenen Impfungen.2,3
Damit schafft sie einen niedrigschwelligen digitalen Kommunikationskanal im Praxisalltag.3
Damit die PraxisApp im Alltag spürbar entlastet, ist eine strukturierte Einführung entscheidend. Der folgende Leitfaden zeigt, wie Sie die PraxisApp Schritt für Schritt erfolgreich in Ihrer Praxis etablieren.
In 5 Schritten zeigen wir Ihnen,
- wie Sie das gesamte Praxisteam an die tägliche Nutzung der PraxisApp heranführen.
- mit welchen Funktionalitäten der PraxisApp Sie am besten starten.
- wie Sie die Familien Ihrer Patienten für die Nutzung der PraxisApp gewinnen.
- wie die Umstellung der gesamten Kommunikation auf die PraxisApp gelingt.
- wie Sie immer mehr Funktionen nutzen, um das Praxisteam weiter zu entlasten.
Der 5-Schritte-Leitfaden zur erfolgreichen Einführung
Schritt 1: Binden Sie Ihr Praxisteam ein – MFA und Ärzt:innen
Die erfolgreiche Einführung der PraxisApp gelingt nur, wenn das gesamte Team eingebunden ist und ein gemeinsames Verständnis hat. Entscheidend sind:
- Klare Nutzenkommunikation: Vermitteln Sie die Vorteile der PraxisApp verständlich und im gemeinsamen Austausch mit dem Team.
- Technische Schulung: Ein sicherer Umgang mit den Funktionen schafft Vertrauen und erleichtert die Integration in den Alltag.
- Einheitliche Kommunikation: Wenn MFA und Ärzt:innen die App einheitlich und verständlich erklären, stärkt dies das Vertrauen bei Eltern und Patient:innen.
Schritt 2: Beginnen Sie mit den Basisfunktionen
Für eine schnelle Entlastung im Alltag sollten Sie zunächst die Funktionen nutzen, die den größten praktischen Mehrwert bieten. Entscheidend sind:
- Vollständige Praxisinformationen: Hinterlegen Sie alle wichtigen Angaben wie Adresse, Öffnungszeiten und Anfahrt.
- Chatfunktion nutzen: Bearbeiten Sie Anfragen zeitversetzt und tauschen Sie datensicher Dokumente aus – das reduziert das Telefonaufkommen deutlich.
- Impferinnerungen automatisieren: Personalisierte Erinnerungen an alle fälligen von der STIKO empfohlenen Impfungen werden automatisch inklusive Impfsteckbriefen versendet und entlasten das Praxisteam spürbar.
- Nachrichten gezielt versenden: Informieren Sie schnell den gesamten Patientenstamm oder einzelne Gruppen, z. B. bei Urlaubszeiten.
Schritt 3: Weisen Sie Patienteneltern aktiv auf die PraxisApp hin
Eine hohe Nutzung durch Eltern ist entscheidend, um die Praxis spürbar zu entlasten. Entscheidend sind:
- Persönliche Ansprache: Weisen Sie Eltern aktiv im Gespräch – z. B. am Empfang – auf die PraxisApp hin
- Vorteile klar kommunizieren: Betonen Sie den direkten Kontakt zur Praxis ohne Wartezeiten am Telefon.
- Alltagserleichterung hervorheben: Informieren Sie über aktuelle Praxisinfos sowie automatische Erinnerungen an Termine und anstehende Impfungen.
- Niedrigschwelligen Zugang nutzen: Unterstützen Sie die Einführung mit Informationsmaterialien und erleichtern Sie die Nutzung, z. B. bei Sprachbarrieren.
Schritt 4: Verlagern Sie die Kommunikation sukzessive in die PraxisApp
Damit echte Entlastung entsteht, sollte die PraxisApp zum zentralen Kommunikationskanal werden. Entscheidend sind:
- Klare Umstellung genutzter Kanäle: Informieren Sie Eltern konsequent darüber, dass die Kommunikation künftig über die PraxisApp erfolgt.
- E-Mail gezielt umlenken: Nutzen Sie automatische Antworten, um auf die Erreichbarkeit über die PraxisApp hinzuweisen.
- Telefonzeiten reduzieren: Lenken Sie Anfragen aktiv in die PraxisApp, z. B. mit Telefonansagen
- Weitere Kanäle ablösen: Vermeiden Sie Doppelstrukturen, indem Sie auch WhatsApp, E-Mail oder Fax durch die PraxisApp ersetzen.
Schritt 5: Funktionsumfang erweitern – für noch mehr Entlastung
Um den Praxisalltag nachhaltig zu optimieren, sollten Sie die PraxisApp schrittweise um weitere Funktionen ergänzen. Entscheidend sind:
- Videosprechstunde einsetzen: Bieten Sie digitale Konsultationen an – ohne Anfahrt und Wartezeiten, bei gleichzeitig geringerem Patientenaufkommen.
- Online-Terminvergabe ermöglichen: Eltern können Termine flexibel buchen, verschieben oder absagen – unabhängig von Praxiszeiten. Dies ist ein Zusatzmodul, buchbar in der Verwaltung Ihrer PraxisApp.
- Neue Versorgungsformen nutzen: Profitieren Sie von digitalen Angeboten wie Studien oder hybriden Versorgungsmodellen.
Alle Schritte ausführlich in der Broschüre „Die PraxisApp – Meine pädiatrische Praxis. So gelingt die Digitalisierung Ihrer Patientenkommunikation! 5 Schritte zur erfolgreichen Einführung“ nachlesen:
Sie möchten mehr über die PraxisApp erfahren oder sich gleich anmelden?
Hier geht es direkt zur Anmeldung und Download der PraxisApp: Anmeldung für Ärzte – MONKS – Ärzte im Netz
Oder direkt mit dem Handy den QR-Code scannen:

Erfahren Sie mehr zu Anwendung und Nutzen der PraxisApp in unserem Bericht einer MFA: Die Nutzung der BVJK-PraxisApp „Meine pädiatrische Praxis“ in der ärztlichen Praxis.

Quellen
- Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Digitale Angebote: Leichtere Kommunikation und bessere Versorgung durch digitale Tools [abgerufen am 06.05.2026]. Verfügbar unter: https://www.bvkj-service-gmbh.de/digitale-angebote.
- Interne Daten der BVKJ Service GmbH.
- Takla A et al. Impferinnerungen in Deutschland: Bestandsaufnahme und Ideen für morgen am Beispiel der HPV-Impfung: Ergebnisbericht aus dem Projekt „InveSt HPV“. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 2025; 68(4):398–407.
DE-NON-08412 06/26